Mit dem 130. Band der Osnabrücker Mitteilungen (OM) liegt seit Dezember die aktuelle Ausgabe der traditionsreichen historischen Zeitschrift des Vereins für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück (Historischer Verein) vor.
Am gestrigen Abend wurden im Museumsquartier Osnabrück die jüngst erschienenen Osnabrücker Mitteilungen 130 (2025) vor ca. 85 interessierten Besucherinnen und Besuchern vorgestellt. Der Band vereinigt 13 Beiträge von zwölf Autorinnen und Autoren sowie 18 Buchbesprechungen auf 358 Seiten, die sich thematisch mit antiker Archäologie, Mittelalterforschung und Zeitgeschichte befassen.
Mehr Infos zur Veranstaltung finden Sie auf dem Osnabrücker Geschichtsblog.
Osnabrücker Mitteilungen 130/2025. Mitteilungen des Vereins für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück (Historischer Verein), Münster: Verlag für Regionalgeschichte (Imprint des Aschendorff-Verlags) 2025, 358 S., 63 Abb., ISSN 0474-8158 | ISBN 978-3-7395-1568-7; 45,00 Euro (Hardcover)
Auch im Winter 2025/2026 bietet der Verein für Geschichte und Landeskunde sein gewohntes Vortragsprogram an.
Der kommende Termin findet am 19. Februar 2026 um 19:00 Uhr im Vortragssaal des Museumsquartiers statt: Klaus Mueller, Wallenhorst referiert zum Thema Bauern, Plaggen, Neue Böden. Zur Geschichte der Plaggenwirtschaft im Osnabrücker Raum.
Die Plaggenwirtschaft war eine über 1.000 Jahre praktizierte Form der Landwirtschaft, die den gesamten nordwestdeutschen Raum in einzigartiger Weise geprägt hat. Zeugnisse dieser Landnutzung wie fruchtbare Böden, Eschkanten und ausgedehnte Heidegebiete lassen sich bis heute in der Landschaft finden. Neben der landwirtschaftlichen Entwicklung, Bodennutzung und typischen Landschaftsformen beeinflusste sie auch ganz wesentlich das Fühlen, Denken, Handeln und Zusammenleben der Menschen dieser Zeit. Aber wer weiß heute noch etwas darüber? Der Vortrag gibt eine Übersicht zu allen Aspekten der Plaggenwirtschaft in Nordwestdeutschland.
Mehr Infos finden Sie in der Rubrik Termine oder im Flyer.
Der Verein für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück (Historischer Verein) wurde am 26. August 1847 durch den Bürgermeister von Osnabrück, Johann Carl Bertram Stüve, gegründet und gehört zu den ältesten Geschichtsvereinen Westfalens und auch Niedersachsens.
Seit seinem Bestehen verfolgt der Verein, dessen Wirkungsbereich bis heute den ehemaligen Regierungsbezirk Osnabrück umfasst, das Ziel, die wissenschaftliche Erforschung der Vergangenheit des Osnabrücker Landes, des Emslandes und der Grafschaft Bentheim zu fördern, die Ergebnisse zu sammeln und einem breiten Publikum zugänglich zu machen.
Heute gehören dem Historischen Verein etwa 500 Personen an, die am Werden ihrer Region interessiert sind, die Publikationen des Vereins verfolgen, Vorträge besuchen, an Exkursionen teilnehmen und die umfangreiche Vereinsbibliothek in Anspruch nehmen.
aktuelle Termine
Vortrag
19. Februar 2026 | Osnabrück | Museumsquartier, Vortragssaal
Vortrag
05. März 2026 | Osnabrück | Museumsquartier, Vortragssaal
Vortrag
12. März 2026 | Osnabrück | Museumsquartier, Vortragssaal
aus dem Vereinsprogramm
Das Osnabrücker Geschichtsblog ist als Ergänzung des bisher weitestgehend analogen Angebots des Historischen Vereins gedacht. Dabei dient es nicht nur als Plattform für den Verein und seine Mitglieder, sondern für die Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen der Region (Archive, Bibliotheken, Gedenkstätten, Hochschulen, Museen), die aus ihren Forschungsbereichen berichten und Ergebnisse zur Diskussion stellen sollen.
Das Blog soll die Vernetzung und den gegenseitigen Austausch fördern, Wissenschaftler*innen und Nachwuchswissenschaftler*innen (Studierende/Schüler*innen) ein Forum für ihre Forschungen bieten und der Allgemeinheit Aspekte der Regionalgeschichte und der Arbeit der unterschiedlichen Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen näher bringen. Gleichzeitig möchte das Blog Zeitzeugenberichte sammeln und somit auch die Bürger*innen in das Entdecken der eigenen Stadt- und Regionalgeschichte im Sinne von „Citizen Science“ einbinden.